Asyl ist Menschenrecht – Eröffnung der Ausstellung im Ö-Center

Hohenloher Band Calaloo

Einen guten Start legte die Interkulturelle Woche mit der Eröffnung der Ausstellung von Pro Asyl und Diakonie am Donnerstagabend im Ö-Center hin. Mit Pep präsentierte sich die Hohenloher Band Calaloo – mit internationalen Musikern bestückt – spielten und sangen Lieder in verschiedenen Sprachen, unter anderem auch aus der syrischen Heimat eines Musikers. Von der Kreisdiakonie begrüßte die Initiatorin der Ausstellung Frau Annerose Zaiser die Besucher und auch die durchlaufende Kundschaft. Oberbürgermeister Michler wies auf die schwierigen Aufgaben in der Asylarbeit hin, man sei aber auf einem guten Weg, diese Aufgaben der Integration zu meistern. Die Interkulturelle Woche und die Ausstellung wird das Verständnis füreinander stärken. Dekanin Waldmann brachte den Widerspruch zwischen der Kriegs- und Fluchterfahrung und der Ausstellung in einem Einkaufszentrum, wo alles Materielle zu haben sei zur Sprache. Sie dankte insbesonders den vielen Ehrenamtlichen, die bis heute zupacken und die Flüchtlinge persönlich unterstützen. Achim Herterich sprach im Namen des Freundeskreis Asyl in Öhringen und sprach über die Veränderungen in der Arbeit. Wichtig sind heute Wohnungen und Arbeitsmöglichkeiten, wofür aber gute Sprachkenntnisse erforderlich sind. Die lerne man nicht allein im Deutschkurs, sondern im alltäglichen Miteinander. Manuel Insberg von der Diakonie erläuterte die Ausstellung und wünschte neben der Aufmerksamkeit für die Ausstellung gute Gespräche bei Kuchen und Getränken.

Die Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ ist während der Öffnungszeiten im Ö-Center bis zum 23.05.2017 zu besichtigen.

Bilder der Eröffnung sind in der Galerie eingestellt: http://www.jugendarbeit-oehringen.de/galerie-2/asyl-ist-menschenrecht/

Asyl ist Menschenrecht

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Interkulturelle Woche startet

Vielfalt verbindet –

so lautet das Motto der diesjährigen Interkulturellen Woche in Öhringen vom 15. bis 20.Mai 2017.

Mit einem vorzeitigen Start beginnt man schon am Donnerstag, 11.05.2017 um 17 Uhr im Ö-Center in der Austrasse. Eine Ausstellung zum Thema Flucht und Asyl kann mit Bildern und erläuternden Texten bis zum 23.05.2017 besichtigt werden.

Die Eröffnung gestalten musikalisch die Band Calaloo mit einführenden Worten von Dekanin Waldmann und Oberbürgermeister Michler.

Zum Auftakt der Interkulturellen Woche sprich Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun in seinem Vortrag das Thema Einwanderungsland Deutschland und die Chancen einer offenen Gesellschaft an. Über 40 Jahre hat er als Journalist und Integrationsbeauftragter des SWR über Zuwanderung und Integration gearbeitet und geschrieben.

Sein Vortrag lautet: Vielfalt verbindet – Treibkraft für eine zukunftsfähige Gesellschaft“

Montag, 15.05.2017 um 19:00 Uhr im Rathaus, Blauer Saal, Eintritt ist frei

Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun

Die Interkulturelle Woche wird von Organisationen und Vereinen geplant und gestaltet. Der Integrationsbeirat der Stadt Öhringen und die Fachstelle Bildung-Beteiligung-Jugend tragen und unterstützen die Veranstaltungen und Angebote mit.

Mit dabei sind neben der Stadtbücherei, des Stadtteiltreffs Zwetschgenwäldle die städtischen Kindergärten. Migrantenorganisationen sind Griechischer Kulturverein, Deutsch-Türkische Gemeinde e.V., Dialog e.V. und intalienische Schule. Vereine und freie Träger sind AK ausländische Mitbürger e.V., AWO Öhringen e.V., TSG Öhringen e.V., AWW Öhringen, DRK-Jugendmigrationsdienst, Musikschule Dück, Kreisdiakonieverband HOK und Ev. Jugendhilfe Friedenshort.

Veranstaltungsflyer liegen im Rathaus und in verschiedenen Einrichtungen auf.

Die Veranstaltungen sind öffentlich und Eintritt frei.

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen!

Interkulturelle Woche 2017

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Videowerkstatt gewinnt 3. Platz des Schülermedienpreises BW

 

„Bist du stolz auf dich?“ wurde am 26.04.2017 im Stuttgarter Schloss mit dem 3. Platz der Altersgruppe 14 bis 18 des Schülermedienpreises Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Nachdem schon am 07.04. auf der öffentlichen Premiere unseres Films mit rund 80 Zuschauern eine große Anzahl positiver Rückmeldungen aus dem Publikum kamen, war die Jury wohl gleichermaßen begeistert und somit konnten wir uns gegen die mehr als 100 anderen Teilnehmer durchsetzen – Der Film wurde u.a. für die besondere Erzählweise gelobt.

Wir fühlen uns geehrt, den für uns wichtigen Preis entgegennehmen zu dürfen und gratulieren allen anderen Preisträgern zu ihrem Erfolg.

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Videowerkstatt feiert Premiere „Bist du stolz auf dich?“

Die Videowerkstatt hat Ihren ersten aufwändig produzierten Kurzfilm zum Thema Cybermobbing fertiggestellt und am 14.01.17 im Öhringer Scala dessen Premiere mit über 130 Gästen gefeiert.

Der Kurzfilm behandelt das zunehmende Mobbing des Schülers Noah an seiner neuen Schule. Als seine Eltern bei einem Autounfall starben kommt er in ein Heim und wird schließlich von einem reichen Elternpaar adoptiert. Noah kann sich nicht mit diesem neuen Lebensstil und seiner neuen Umgebung identifizieren. Er lebt zurückgezogen und gerät immer mehr in den Blickfang von Hektor und seiner Gruppe, die das anfängliche Mobbing auf dem Schulhof schnell auf das Internet und die sozialen Medien ausweiten. Noah hält dem Druck schließlich nicht mehr stand.

Der etwa 22-minütige Film wurde von Schülerinnen und Schülern verschiedener Öhringer Schulen produziert und umgesetzt. Das Projekt wurde dabei von zahlreichen Sponsoren unterstützt und mit dem Medienkompetenz-Fund des Kindermedienland Baden-Württemberg gefördert.

Das Schreiben des Drehbuchs und die Umsetzung des Films fand im Rahmen der Video-AG am HGÖ statt. Die Dreharbeiten waren im Sommer 2015 und dauerten über zwei Wochen.

Durch das Thema des Mobbing und das Entwickeln der Geschichte wurde neben den Dreharbeiten im Team ein wichtiger Beitrag zur Medienbildung geleistet.

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„verehrt, verfolgt, vergessen“ – Opfer des Nationalsozialismus beim FC Bayern München Wanderausstellung

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Fußball gehört zur deutschen Sportkultur. Doch auch der Fußball blieb während des Dritten Reiches von den Eingriffen durch den NS-Staat nicht verschont. Der FC Bayern München hat in Zusammenarbeit mit einigen seiner Fanclubs diesen Teil seiner Geschichte aufgearbeitet und in einer eindrücklichen Ausstellung dokumentiert. Die gezeigte Wanderausstellung zeigt diesen Teil der Geschichte des FC Bayern München. Der Verein hat damit den Umgang mit seinen jüdischen Spielern und seinem Präsidenten Kurt Landauer vor, während und nach dem Dritten Reich beleuchtet. Karrieren und Lebenswege der zahlreichen jüdischen Spieler des Vereins werden präsentiert und so ein besonderer Beitrag zur kritischen Erinnerungskultur an die Vorgänge während des NS-Regimes geleistet.
Der Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ Sektion Hohenlohe-Franken / AK Ehemalige Synagoge, der sich mit der Erinnerung an die jüdische Geschichte beschäftigt, freut sich sehr, diese Ausstellung mit Unterstützung der Evangelischen Kirchengemeinde Öhringen und der VHS Öhringen, vom 07.03. bis 16. März 2017 in der Spitalkirche zeigen zu können. Die Ausstellung ist werktags von 13:00 – 18:00 Uhr und am Wochenende von 11:00-18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Führungen sind möglich. Anfragen bitte an die Mail-Adresse: ehemaligeSynagoge.Oehr@web.de

Ein interessantes Begleitprogramm setzt besondere Schwerpunkte:

Zu der Ausstellungseröffnung am Montag 06. März 2017 19:00 Uhr in der Spitalkirche kommt Andreas Wittner von der FC Bayern Erlebniswelt. Andreas Wittner, der als der Historiker des FC Bayern gilt, wird in die Wanderausstellung einführen und über die Ausstellungsentstehung berichten.

Am Dienstag 07. März um 18:00 Uhr und Mittwoch 08. März 2017 um 20:30 Uhr zeigen wir den Film „Kurt Landauer, der Präsident“ im HOLI-Kino in Öhringen.

Am Mittwoch 08. März 2017 wird Dirk Kämper, der Verfasser des Buches und Drehbuchautor bei der Filmvorführung anwesend sein und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen.

Am Donnerstag 09. März 2017 um 19:00 Uhr findet eine Autorenlesung mit Dirk Kämper in der Spitalkirche statt. Er liest aus seinem Buch „Kurt Landauer, der Präsident“ und seinem neuesten Buch “Freddy Hirsch“.

Zum Abschluss der Wanderausstellung findet am 16.03.2017 19:00 Uhr in der Spitalkirche eine Finissage statt. Prof. Dr. Rolf-Ulrich Kunze, der am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Neuere und neuste Geschichte lehrt, hält einen Vortrag über das Thema:
Warum es heute wichtig ist, sich Gegen Vergessen und für Demokratie zu engagieren, ge-rade in Zeiten der Herausforderung durch den Rechtspopulismus, Nationalismus und Hass-Kommunikation.
Die bundesweit tätige Vereinigung Gegen Vergessen – Für Demokratie setzt sich in ihren Regio-nalgruppen dafür ein, durch die aktive Auseinandersetzung mit der deutschen Zeitgeschichte vor Ort einen konstruktiven, generationenübergreifenden Beitrag zur Verteidigung unserer Zivilgesell-schaft zu leisten. Damit hat sie schon in den 1990er Jahren angesichts erster Anzeichen einer rechtsradikalen und nationalistischen Herausforderung unserer politischen Kultur begonnen. Der Zivilisationsbruch des Nationalsozialismus und die zweite deutsche Diktatur sollen nicht mehr als die Geschichte der anderen empfunden, sondern als Teil der eigenen Geschichte in Gemeinden, Institutionen, Schulen und Familien thematisiert werden, um Maßstäbe für eine friedliche Bürger-gesellschaft heute und morgen zu setzen. Bundespräsident Gauck war von 2003 bis 2012 Vorsit-zender von Gegen Vergessen – Für Demokratie. Der Referent führt in die Bedeutung der public history für die Zivilgesellschaft ein.

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No Hate Speech – Mahnwache in Neuenstein

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Girl’s Day 2017 !

Künzelsau / Schwäbisch Hall – Auch 2017 lädt die SPD-Bundestagsfraktion wieder zum Girls‘ Day in den Deutschen Bundestag ein. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Annette Sawade nimmt – wie schon in den vergangenen Jahren – teil und möchte so einem Mäd-chen aus ihrem Wahlkreis die Möglichkeit bieten, in ihren Arbeitsalltag als Abgeordnete „reinzuschnuppern“. „Bei diesem Programm erhalten die Mädchen wichtige Eindrücke über Beschäftigungsperspektiven von Frauen in der Politik und können Fragen zur Gleichstellung von Frauen im Beruf und in der Bildung direkt an uns stellen“, so die Hohenloher Sozialdemokratin.
Der Girls‘ Day findet am Donnerstag, 27. April 2017 statt. Am Vortag reisen die Teilnehme-rinnen an und lernen sich beim gemeinsamen Abendessen kennen. Darüber hinaus begleitet ein interessantes Rahmenprogramm diesen Tag. Die Teilnehmerinnen lernen die Abgeordnetenbüros und die MitarbeiterInnen kennen und neben dem Planspiel „PolitikParcours“, bei dem an einem praktischen Beispiel gezeigt wird, wie aus einem Gesetzentwurf ein endgültiges Gesetz entsteht, rundet die Teilnahme an einer Plenarsitzung den Tag ab.
Alle Mädchen, die zwischen 14 und 18 Jahre alt sind und bereits die 9 oder 10 Klasse besuchen, können am Girls‘ Day teilnehmen. Für die Bewerbung benötigen wir ein kurzes Motivationsschreiben samt Lebenslauf, aus dem hervorgeht, warum sie gern teilnehmen wollen. Das Ganze per Mail an das Wahlkreisbüro Künzelsau: annette.sawade@wk.bundestag.de senden. Bewerbungsschluss ist der 13. Februar 2017.

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Frohen Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr !

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Das Team – Jugendreferat der Stadt Öhringen wünscht allen frohe und gesinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch in das neue Jahr, und bedankt sich für die großartige Zusammenarbeit und für das große Engagement des vergangenen Jahres.

Des Weiteren möchten wir euch gerne an den traditionellen Heiligabendtreff des Filmclubs hinweisen, der wie gewohnt im FiASKo stattfindet.
Kommt vorbei wenn ihr Lust habt, ihr seid herzlich eingeladen !

Hier der Link zur Veranstaltung auf der FiASKo Homepage
http://www.fiasko-oehringen.de/event/traditioneller-heiligabendtreff-filmclub-dezember-2016/

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Jedes Jahr können sich junge Menschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren für die Position in der UN-Jugenddelegation bewerben.

Seit 2005 hat auch Deutschland zwei Jugenddelegierte, die die deutsche Delegation zur Generalversammlung der Vereinten Nationen nach New York begleiten. Möchtest du die deutsche Delegation für drei Wochen zur 72. UN-Generalversammlung im Oktober 2017 nach New York begleiten, um dich für die Interessen junger Menschen einzusetzen?
Traust du dir zu, im Vorfeld durch Deutschland zu fahren und in ausgiebigen Gesprächen mit Jugendlichen vor Ort ihre Meinungen, Interessen und Wünsche kennenzulernen und so zum „Sprachrohr der Jugend in Deutschland“ zu werden? Bist du bereit, dich gemeinsam mit Jugenddelegierten anderer Länder für die Interessen junger Menschen auf der ganzen Welt stark zu machen?
Willst du die einmalige Chance nutzen, deine gesammelten Erfahrungen stellvertretend für die Jugend in Deutschland bei der Erarbeitung von Jugendresolutionen einzubringen?

Wenn du motiviert bist, dann bewirb dich bis 9. Januar 2017, 12 Uhr, für das UN-Jugenddelegierten Programm!

Weitere Informationen und Bewerbung: www.jugenddelegierte.de

Katharina und Eric

Katharina und Eric

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WhatsApp hat das Mindestalter für die Nutzung von 16 auf 13 Jahre gesenkt, aber…

WhatsApp hat das Mindestalter für die Nutzung von 16 auf 13 Jahre gesenkt, gleichzeitig hat ein Amtsgericht grundsätzliche rechtliche Bedenken festgestellt!

Das Amtsgerecht Bad Hersfeld hinterfragte schon im August 2016 die WhatsApp-Nutzung durch Jugendliche unter 16 Jahren. Eltern kommt hierbei die Schlüsselrolle zu: Sie müssen ihren Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit den Funktionen und Risiken der Messenger-App vermitteln. Im Newsartikel auf klicksafe.de wird über die rechtliche Lage aufgeklärt: WhatsApp hat im August 2016 das Mindestalter für die Nutzung von 16 auf 13 Jahre gesenkt. Das Gericht befand, WhatsApp stelle für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, die keinen verantwortungsvollen Umgang mit den Funktionen und Risiken erlernt haben, eine Gefahr für ihre Privatsphäre und Entwicklung dar. Eltern hätten sicherzustellen, dass ihre Kinder sich mit den Möglichkeiten und Risiken digitaler Medien auseinandersetzen.
WhatsApp schreibt in den Nutzungsbedingungen aber ebenfalls, dass je nach Herkunftsland auch andere Altersbeschränkungen gelten können. Welches Mindestalter damit aktuell in Deutschland gilt, ist nicht immer eindeutig zu beantworten. Hier soll eine geplante EU-Datenschutz-Grundverordnung ab Ende Mai 2018 Klarheit schaffen.

Weitere Infos unter:

http://www.klicksafe.de/service/aktuelles/news/detail/welches-mindestalter-gilt-fuer-whatsapp/

 

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